Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelles

Vortrag: ‚Mitgemeintsein‘ ist zu wenig! Ein linguistischer Blick auf gendersensible Sprache

23. Oktober 2017 | 17.00 Uhr | Hallischer Saal (Burse zur Tulpe), Universitätsring 5

Vortrag mit anschließender Diskussion

Prof. Dr. Karin Birkner,
Lehrstuhl für Germanistische Linguistik und Universitätsfrauenbeauftragte
Universität Bayreuth

im Rahmen des öffentlichen Teils der Rekoratskommission"Beirat für Gleichstellung"


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Fachtagung "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" FAKTEN. MYTHEN. KONSEQUENZEN.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Universitätsring 5
Hallischer Saal
06108 Halle (Saale)

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49 % > 41 % > 21 % Ungleichungen weiter auflösen! Fachtag zur Geschlechtergerechtigkeit im gesamten wissenschaftlichen Karriereverlauf

6. November 2017 | 10.00 - 16.30 Uhr | Technische Universität Chemnitz

Ein Angebot der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen

Seit vielen Jahren hält sich, auch an den Universitäten und Hochschulen in Sachsen, ein Fakt hartnäckig: Die Schere der Geschlechter driftet in der Wissenschaft mit der steigenden Karrierestufe immer weiter auseinander. Im Studium sind die Anteile von Männern und Frauen noch beinahe identisch, mit der durchaus wesentlichen Ausnahme der Bereiche Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Mathematik (MINT). Aber bereits bei den Promotionen, folgend aber auch bei Habilitationen und Berufungen, bewegt sich das Verhältnis immer weiter auseinander. Während  49 Prozent der Studienanfänger*innen weiblich sind, trifft dies nur noch auf 21 Prozent der Professor*innen zu.*

Als Abschluss unseres Jahresthemas „Chancengerechte Hochschule 2025!?“ bieten wir Ihnen in drei wesentlichen Feldern mögliche Antworten und neue Perspektiven.

Beginnend bei den Studierenden wollen wir uns anschauen, wie Geschlechtergerechtigkeit bereits in der Studienorientierung - und folgend in der Gestaltung der Studiengänge - stärker verankert werden kann.

Der Weg zwischen Studium und Professur ist lang, Karriereförderung entsprechend ein wichtiges Instrument erfolgreicher Gleichstellungspolitik. Bei Mentoring-Programmen steht die Stärkung von Nachwuchswissenschaftlerinnen im Zentrum, bei der Personalentwicklung häufig die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schließlich soll es um das Geschlechterverhältnis bei den Professuren gehen. Ein wesentlicher Baustein der Förderung von Wissenschaftlerinnen in dieser Phase ist das Professorinnenprogramm, dessen zweite Programmphase gerade ausläuft. Wir schauen zurück auf Erfolge und Herausforderungen. Zugleich fragen wir uns, was es darüber hinaus an Möglichkeiten der Stärkung des Frauenanteils gibt.

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei. Der Fachtag richtet sich vorrangig an thematisch interessierte Angehörige sächsischer Universitäten und Hochschulen. Vertreter*innen anderer Einrichtungen, in- und außerhalb Sachsens, können auf Anfrage allerdings mit berücksichtigt werden. Nehmen Sie dazu bitte Kontakt mit uns auf.

Programm

09.30 Uhr

Anmeldung

10.00 Uhr

Begrüßung
Grußwort der Gleichstellungsbeauftragten der TU Chemnitz, Karla Kebsch

10.15 Uhr

Forum A: Studienorientierung und Studiengestaltung
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"Mein Körper gehört..." - Was genau ist sexuelle Selbstbestimmung

Podiumsdiskussion



21. Oktober 2017 | 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr | Einlass: 19:30 Uhr
Großer Saal im Familienhaus Magdeburg | Hohepfortestr. 14 | 39106 Magdeburg
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Vortragsreihe "Starke Frauen"

Veranstalterin: Hochschule Harz

20.10. 2017
"Frauenpower, Vielfalt, Campuskultur - was heißt das eigentlich?"

Vortrag und World-Café mit Dr. Isabell Lisberg-Haag am Campus Halberstadt

um 13.30 Uhr
im großen Hörsaal (N 113) am Campus Halberstadt. Anschließend folgt bis ca. 16:45 Uhr ein World-Café im Halberstädter Festsaal (D 101).

Mit dem Vortrag „Frauenpower, Vielfalt, Campuskultur“ werden die aktuellen Diskussionslinien an deutschen Hochschulen aufgenommen. Fast alle sprechen von Vielfalt, und fast niemand weiß, was das für das Forschen, Lehren, Studieren und Arbeiten auf dem Campus bedeutet. Denn der Diversity-Diskurs weckt Hoffnungen und evoziert gleichzeitig Ängste.Wie nehmen wir die kulturelle Diversität, die gesamtgesellschaftlich und – dem intersektionalen Ansatz folgend – in jedem Individuum existiert, als Chance wahr ohne gleichzeitig Beliebigkeit zu leben und den Wunsch nach Orientierung zu vergessen? Auch Hochschulen müssen sich dieser Frage stellen, denn die häufig postulierte Internationalität von Wissenschaft und eine daraus abgeleitete Weltoffenheit stoßen auf dem Campus häufig an ihre Grenzen.

Wie vielfältig sind eigentlich die Studierenden auf dem eigenen Campus? Hat sich die Lernatmosphäre in Hörsälen geändert? Soll der Speiseplan der Mensa künftig geändert und andere Regeln beachtet werden? Diesen und weiteren Fragen wird sich Dr. Isabell Lisberg-Haag am 20. Oktober zusammen mit allen interessierten Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule Harz widmen. Als Geschäftsführerin der TRIO Service GmbH, Bonn, verfügt Dr. Lisberg-Haag über langjährige Erfahrungen in den Bereichen strategische Kommunikationsberatung und Change Management an Hochschulen, unter anderem zu den Themen Vielfalt, Gender und Diskriminierung. Der Karriereweg der erfolgreichen Geschäftsfrau soll dabei vor allem den Studentinnen der Hochschule Harz als Vorbild dienen.

Mehr Infos: www.hs-harz.de


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Ausschreibung Förderpreis

für Abschluss- und Qualifikationsarbeiten  mit  Beachtung des Genderaspekts
Einreichungen bis 27. Oktober 2017

 

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung und die
Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt schreiben den



FÖRDERPREIS
für Abschluss- und Qualifikationsarbeiten  mit  Beachtung des Genderaspekts

aus.

Der ausgelobte Preis soll einen Beitrag dazu leisten, die Geschlechterperspektive nachhaltig in alle Bereiche der Wissenschaft zu implementieren. Ausgezeichnet werden herausragende Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Staatsexamensarbeiten, Dissertationen und  Habilitationen)  sowie wissenschaftliche Publikationen, die die Genderperspektive einbeziehen und in angemessenem Umfang bearbeiten. Der Preis richtet sich explizit an Abschlussarbeiten aus allen Fachdisziplinen.

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftler*innen aus allen Fachbereichen, die ihre Arbeit - die gern auch interdisziplinär ausgerichtet sein kann - mit einer Genderperspektive an einer Universität oder Fachhochschule in Sachsen-Anhalt abgeschlossen oder publiziert haben. Auch andere wissenschaftliche Publikationen mit einer Genderperspektive von Studierenden oder Absolvent*innen einer sachsen-anhaltischen Hochschule sind zur Bewerbung zugelassen. Die Arbeiten müssen im Zeitraum 1. Januar 2016 bis 01. Oktober 2017 abgeschlossen worden sein.
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gendercampus@BURG

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale)

FEM-Power goes Herbstsession
  • Workshop: „Female Soul at Work – Feminismus, Kunst, Arbeit“
    Dozentin: Mirjam Thomann (Berlin)
    Montag 18. bis Freitag 22. September 2017
    Beginn Montag ab 15 Uhr, Dienstag bis Freitag ab 10 Uhr
    Design Campus, Neuwerk 7, Seminarraum Bibliothek
    Weitere Informationen
  • Montag, 18. September 2017: Hochschulöffentliche Filmvorführung: „Men on the Line“ von Andrea Fraser im Rahmen des Workshops "Female Soul at Work - Feminismus, Kunst, Arbeit" von Mirjam Thomann
    18 Uhr, Neuwerk 7, Seminarraum Bibliothek
    Die Filmvorführung ist für alle Interessierten der Burg Giebichenstein ohne Anmeldung frei zu besuchen. Weitere Informationen
  • Donnerstag, 21. September 2017, 18 Uhr: Vortrag: „Das Unbehagen mit dem Sternchen. Feministische Sprachkritik und der Zusammenhang von Sprache und Geschlecht.“

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gendercampus@HoMe

Hochschule Merseburg

21. September, 17.00 - 18.30 Uhr
TAC-Theater am Campus
Eberhard-Leibnitz-Str. 2 | 06217 Merseburg
Eintritt frei


Mithu Sanyal: Rape revisited. Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln. Pussy-Grabbing Kommentare des amerikanischen Präsidenten. Date rape… Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen.

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke. Sie zeichnet nach, wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde und betrachtet in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Rassismus spielt. Von Augustinus bis #ichhabenichtangezeigt, über Foucault, feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Trans*rechten geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was heißt »Nein heißt nein«? Was heißt »ja heißt ja«? Und was bedeutet Konsens wirklich?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Hochschule Merseburg mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly Fire – feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation.


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Vortrag: „Genderwahn im Bildungsplan?"

1. September 2017 um 19 Uhr
Wo: AIDS-Hilfe Halle / Sachsen-Anhalt Süd e.V., Böllberger Weg 189, 06110 Halle
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Vortrag: "Zwischendinger" Geschlecht und Sexualität im Fokus der extremen Rechten

31. August 2017 um 19.30 Uhr

Wo: im Volksbad Buckau, Karl-Schmidt-Straße 56, 39104 Magdeburg

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gendercampus@HoMe

Hochschule Merseburg


27. Juli 2017

Antje Schrupp: Schwangerwerdenkönnen

Friendly Fire, Vol. 2

Es gibt Menschen, die können schwanger werden, und Menschen, die können nicht schwanger werden. Und es lässt sich schon bei der Geburt eines Kindes mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersagen, ob es einmal zu der einen oder der anderen Sorte gehören wird. Die Entstehung patriarchaler Geschlechterhierarchien steht in Zusammenhang damit, den nicht gebärfähigen Menschen Zugang und Kontrolle über Kinder zu gewähren und Versorgungspflichten über Kinder sozial herzustellen.

Was bedeutet es für eine Gesellschaft, dass einige Menschen schwanger werden können und andere nicht? Welche Herausforderungen entstehen, wenn Debatten rund um Geschlecht nicht mehr entlang binärer Geschlechterlogik von Mann/Frau verlaufen? Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit der Journalistin und Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp und dem Publikum.

Donnerstag | 27.07.2017 | 17:00 Uhr
Hochschule Merseburg | TAC-Theater am Campus
Eberhard-Leibnitz-Str. 2 (ehemals Geusaer Str. 88)
06217 Merseburg
Eintritt frei

Eine gemeinsame Veranstaltung der Hochschule Merseburg mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly Fire – feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation


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Gendercampus@OVGU

Filmreihe LATERNA MaGeCa
Sommersemester 2017, jeweils mittwochs
im CampusTheater Magdeburg (ehemals Projekt 7), J.-G.-Nathusius-Ring 5 / Anbau hinter Wohnheim 7, 39106 Magdeburg

Termine
10. Mai 2017: Die Farbe Lila
31. Mai 2017: Dallas Buyers Club
14. Juni 2017: XXY
28. Juni 2017: We want Sex

Jeweils um 19.30 Uhr

Mit Einführung und anschließender Diskussionsrunde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Der Ein-tritt ist frei. Den Flyer zur Filmreihe mit Infos zu den Referierenden finden Sie hier.
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Gendercampus@OVGU

Gender? Queer? oder was? - Ein Workshop zur Orientierung im queeren (Sprach-)Dschungel
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gendercampus@MLU

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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Gendercampus@MLU

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

que(e)r:einsteigen - Interdisziplinäre Ringvorlesung
im Sommersemester

Datum und Zeit: jeweils donnerstags 19 Uhr (bitte Ausnahmen beachten)
Ort:                    MLU Halle

Start: 04.05.2017, 19:00 Uhr: (Mein) Fett ist politisch! Vortrag über Dickendiskriminierung und Fatpositivismus. mit Magda Albrecht
MLU Halle, Melanchthonianum, HS XV:
„Du siehst gut aus, hast du abgenommen?“ Dieser vermeintlich harmlose Satz ist Teil eines größeren Phä-nomens: Das Ab- und Bewerten von Körpern und Dickenfeindlichkeit. Dicke Menschen müssen medial stets als Negativbeispiel herhalten, ihre Körper werden als „krank“ und „defizitär“ kategorisiert. In dem Vortrag wird die Geschichte der Kategorie „Übergewicht“ und die daraus wachsenden Folgen kritisch beleuchtet und dem gesellschaftlichen Normzustand eine fett-positive Perspektive entgegengestellt sowie einige Grundsätze der Fat Empowerment / Health at every Size – Bewegung vorgestellt.
Magda Albrecht ist politische Bildnerin und Mitglied des feministischen Vereins und Gemeinschaftsblogs Mädchenmannschaft e.V. Sie schreibt, forscht und hält Vorträge zu den Themen Körpernormierungen (ins-besondere Dickendiskriminierung), Strategien zur Selbstermächtigung und queer-feministische Aktionsformen.


18.05.2017, 19:00 Uhr: Pro choice – Mobi-Veranstaltung zur Demo „Leben schützen! Abtreibung legalisie-ren! Weg mit §218!“ am 12.06.2017 in Annaberg-Buchholz
Melanchthonianum, HS XVI
01.06.2017, 19:00 Uhr: Till Amelung: Transphobie im Feminismus!? – Ein Streifzug durch vermintes Gelände Melanchthonianum,
HS XV
11.06.2017, 16:00 Uhr: Lea Schmid: Lesung aus „Lookismus – Normierte Körper – Diskriminierende Me-chanismen – (Self-)Empowerment“ Goldene Rose, Rannische Straße 19
12.06.2017 Pro Choice – Leben schützen! Abtreibung legalisieren! Weg mit §218!
Demonstration Annaberg-Buchholz
15.06.2017, 19:00 Uhr: Peet Thesing: Lesung aus „Feministische Psychiatriekritik“
Melanchthonianum HS XVI (Ort vorläufig)

Alle Termine im Sommersemester sind hier zu finden
Veranstalter: AK que(e)r_einsteigen des StuRa Halle
Web: https://queereinsteigen.wordpress.com
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gendercampus@MLU

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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FEM POWER Vortrag

Vortrag: FEM-Power an der BURG
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gendercampus@HoMe

Hochschule Merseburg
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MaGeCa

Laterna MaGeCa_Logo

Magdeburger GenderCampus präsentiert:
Filmreihe LATERNA MaGeCa Sommersemester 2017

im CampusTheater Magdeburg (ehemals Projekt 7), J.-G.-Nathusius-Ring 5 / Anbau hinter Wohnheim 7, 39106 Magdeburg


Jeweils um 19.30 Uhr
Mit Einführung und anschließender Diskussionsrunde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Der Ein-tritt ist frei. Den Flyer zur Filmreihe mit Infos zu den Referierenden finden Sie hier.

26. April 2017: Die Kriegerin
10. Mai 2017:   Die Farbe Lila
31. Mai 2017:   Dallas Buyers Club
14. Juni 2017:   XXY
28. Juni 2017:   We want Sex
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GenderCampus@HoMe


Ulrike Heider spricht über „Die sexuelle Konterrevolution“
24.04.2017, 17.30 Hochschule Merseburg Raum G/2/26

Kreuze schwingende Abtreibungsgegner*innen, die „Demo für Alle“ gegen „Frühsexualisierung“, Antifeminismus in der Rede vom „Genderwahn“ und Homophobie in den Debatten um das Adoptionsrecht -- All das findet sich im Repertoire von Vertreter*innen der CDU/CSU, der AfD und Neonazis. Der neue Sexualkonservatismus aber kommt nicht nur von rechts. Vielmehr zeigt sich eine verdächtige Einigkeit von Konservativen über die Mitte bis hin ins linke Spektrum bei Themen wie Pornographie, Prostitution und Vergewaltigung.

Die Autorin Ulrike Heider vertritt die These, dass politische Reaktionäre, einige Feministinnen und bestimmte Sexualfreunde zusammen in ein Horn stoßen, das uns den Marsch zu einer sexuellen Konterrevolution bläst. Einzug gehalten hat diese längst auch im Mainstream, wo sie im feministischen Gewand für ein negatives Bild von Sexualität sorgt und in popkulturellen Produkten wie „50 Shades of Grey“ mit seiner Kombination aus SM-Pornographie, traditionellen Geschlechterrollen und biedersten Familienwerten Ausdruck für das sexualpolitische Zusammenwirken konservativer, feministischer und libertiner Kräfte ist.

Im Rahmen der Vortragsreihe "Friendly Fire – Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation"

Die Vortragsreihe greift aktuelle Auseinandersetzungen zu den Themen ‚sexualisierte Gewalt‘ und ‚biologische Reproduktion‘ sowie beobachtbare Vereinnahmungstendenzen von feministischen Argumentationen und Positionen auf. Die Reihe möchte sowohl die spezifischen Themenfelder diskutieren, als auch eine breitere Debatte um feministische Theorie und Praxis in Zeiten des anti-feministischen Backlashs und unmöglichen Querfronten öffnen.

Die Vortragsreihe Friendly Fire ist eine Kooperation zwischen der „Fördergemeinschaft Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg e.V.“ und dem Projekt FEMPOWER an der Hochschule Merseburg.
Link: https://www.hs-merseburg.de/inw/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/?tx_bcevents%5Bdate%5D=2017-04-24&tx_bcevents%5BbackPid%5D=96

Weitere Veranstaltungen:

27.07.2017 – „Let’s talk about Schwangerwerdenkönnen“ mit Antje Schrupp

21.09.2017 – „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“ mit Mithu Sanyal

 

Kontakt und inhaltliche Fragen bitte an:

Katja Krolzik-Matthei

wissenschaftliche Mitarbeiterin SMK

Tel.:   +49 3461 46-2218 | E-Mail: katja.krolzik-matthei@hs-merseburg.de

Constanze Stutz

Mitarbeiterin im Projekt FEMPOWER
fempower@hs-merseburg.de
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GenderCampus@Sachsen-Anhalt

Unter dem Label GenderCampus werden alle Aktivitäten und Veranstaltungen der Hochschulen, die sich mit den Themen Gender, Genderforschung und Chancengleichheit befassen, vernetzt und sichtbar gemacht. Das Label ist ein gemeinsames Ergebnis der Zusammenarbeit im Rahmen des landesweiten Projektes FEM POWER. Interessierte finden in Zukunft auf der Webseite der hochschulübergreifenden Plattform in gebündelter Form Informationen zu den Angeboten im Bereich „Gender“. Sie werden im Rundbrief der KGC sowie an dieser Stelle über die aktuellen Aktivitäten und Veranstaltungen der Hochschulen sowie über den Start der Webseite informiert. 

Die Angebote der Hochschulen finden Sie unter Aktuelles
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Lesung mit Margarete Stokowski

Margarete Stokowski_Untenrum FreiIn ihrem Debüt „Untenrum frei“ schreibt die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski über die kleinen schmutzigen Dinge und über die großen Machtfragen. Es geht darum, wie ...

05. April 2017 um 18:30 Uhr  I  CampusTheater Magdeburg


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Argumentationshilfen gegen Antifeminismus

Informationen zu Gender, Gleichstellungspolitik & Antifeminismus
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Ringvorlesung FEM POWER Hochschule Merseburg

Vierte und letzte Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung FEM POWER „Technik und Geschlecht“ an der Hochschule Merseburg.
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3. FVST Ladies Night for Women in MINT, „Karriere individuell gestalten“

Bei der diesjährigen FVST Ladies Night for Women in MINT unter dem Motto "Karriere individuell gestalten" wird die Frage beleuchtet, warum Frauen in Führungspositionen zwar heutzutage gesellschaftlich absolut akzeptiert sind, es sich hierbei aber noch immer eher um Ausnahmeerscheinungen handelt. Im Anschluss an die Vorträge gibt es den "Markt der Möglichkeiten" um Netzwerke zu knüpfen und gleichzeitig die Grundsteine für die eigene Karriereplanung zu legen! Studentinnen und Doktorandinnen aus dem gesamten MINT-Bereich sind herzlich eingeladen! Anmeldung bis zum 15.04.2016 unter fvst-ladies-night@ovgu.de.

19. April 2016  |  ab 17:30 Uhr  |  Max-Planck-Institut, Magdeburg

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Letzte Änderung: 21.10.2017 - Ansprechpartner: Webmaster